WM 2014 Brasilien- 4. Schlussrang

 

Zurück in der Schweiz

Ich möchte es natürlich nicht unterlassen, mich selber einmal hier zu Wort zu melden!
Für unser Team geht eine mehr als 2-wöchige, sehr intensive, aber denoch spannende Zeit zu Ende. Leider hat es nicht ganz nach vorne gereicht. Trotzdem hatten wir eine sehr tolle Zeit mit vielen super Erfahrungen und Begegnungen. Für die super Unterstützung möchte ich mich herzlich bedanken! Täglich haben uns Mails, Blogeinträge etc. erreicht. Viele haben aber ganz einfach an uns gedacht und die Daumen gedückt! Ganz ganz herzlichen Dank dafür! Dass uns dann gar noch eine Hand voll guter Freunde am Flughafen empfangen hat war dann natürlich noch das Tüpfchen auf dem i. Unser Team ist nun bereits wieder im Alltag. Lea und Urs sind auf der Arbeit, Sonja und Simon reisen noch etwas in Brasilien und besuchen dort Kollegen. Auch bei mir hat der Alltag wieder einzug gehalten. Ein bisschen merke ich die Zeitverschiebung schon. - Oder ist es einfach der wenige Schlaf der letzten Woche? Wie auch immer.... wichtig ist, dass alle gesund nach Hause kommen und wir unseren Spass hatten. Ich danke an dieser Stelle auch meinem Team, das mich seit Jahren sehr unterstützt und ohne das so eine Adventure auch gar nicht möglich wäre. Ein sehr grosses Dankeschön geht auch an meine Frau Rebekka, die während der gesamten Zeit meinen Verpfichtungen nachgekommen ist und alle Büroarbeiten gemacht hatte!

Resultate

Gerade sind die Resultate der letzten zwei Aufgaben herausgekommen. Nach unseren Berechnungen wären wir nun auf 4. Platz vier. Dies ist aber erst definitiv, wenn die Finalresultat draussen sind. Jetzt können noch Proteste gemacht werden.

9. und letzte Fahrt Samastagmorgen 26.07.14

Als wir aus dem Hotel kamen war noch nichts vom angekündigten Regen zu sehen. Im Briefing wurden zwei Aufgaben gestellt. Eine Qual der Wahl Aufgabe zwischen drei Zielen und ein Fly On. Es gab ein gemeinsamer Start am Flughafen. Erst Mal hiess es jedoch abwarten. Einige Schweizer spielten in dieser Zeit Fussball auf dem Feld. Nach einer Stunde gab ein Zusatzbriefing auf dem Flughafen. Es wurde ein zusätzliches Qual der Wahl Ziel auf dem Flugfeld gesetzt. Nördlich des Flugfeldes starteten alle Ballone und südlich lag das Zielkreuz, welche alle anfuhren. Es war fantastisch anzusehen. Wahrscheinlich alle Ballone markerten in der MMA (Messzone) und fuhren der Reihe nach darüber. Wir mussten werfen, weil ein Ballon neben uns war und erreichten ca. 6 m. Das Fly On gelang auch gut bei ca. 15m. Eine gute Fahrt zum Schluss. Toll konnten, entgegen den Wetterprognosen, wir nochmals fahren. Lea und Sonja durften mit Stefan nochmals in die Luft und landeten dann beinahe wieder beim Flugfeld. Wir sind gespannt auf das Resultat

Am Mittag hatten wir Besuch von Schweizer Botschafter hier in Brasilien. Er lud das ganze Nationalteam zum Essen ein. Danach hiess es Ballon zusammenpacken und bereit machen für den Transport zurück in die Schweiz. Das gab einiges zu tun.

8. Fahrt Freitagabend 25.07.14 Solofahrt

Heute Nachmittag sah das Wetter gut aus zum Ballonfahren. Der Himmel war bedeckt, die Winde waren stabil und langsam.Vor der Fahrt waren wir auf Rang fünf. 500 Punkte hinter dem erstplatzierten.

Es wurden zwei Aufgaben gestellt und eine Solofahrt verlangt. Stefan musste also ohne Simon in den Korb. Es gab ein Fly In auf ein Ziel und danach ein Fly On (selbstgewähltes Ziel in der Luft). Wir starteten wieder alle Schweizer Teams auf einem Zuckerrohrfeld. Ans erste Ziel kamen fast alle Ballone heran. Es war gigantisch anzusehen, wie nach einander alle über das Ziel oder nahe daran vorbei fuhren. Auch wir konnten gut markern. Beim Fly On geschah ein Missgeschick in der Luft, so dass wir leider nur sehr wenig Punkte haben werden. Schade, haben wir so einige Ränge verschenkt. Morgen früh ist nun die letzte Chance, noch Ränge zu verbessern. Wir hoffen, es wird vom Wetter her, noch eine Fahrt möglich sein.

7. Fahrt Freitagmorgen 25.07.14

Um 5.00 Uhr Morgen kam eine SMS, dass das Briefing erst um 7.00 Uhr stattfinden würde. Gerne blieben wir noch etwas liegen, statt lange warten zu müssen. Als wir dann losfuhren hatte es tiefe Wolken, kein Nebel und wenig Wind am Boden. Es wurden drei Aufgaben gestellt. Eine Qual der Wahl Aufgabe zwischen zwei Zielen, danach dieselbe Aufgabe zwischen drei Zielen und zum Schluss eine selbstgewählte Koordinate in der Luft. Es gab einen Massenstart vom Flughafen, wegen Wetter Unsicherheit. In einem Zusatzbriefing wurde schliesslich die letzte Aufgabe wieder gestrichen. Schade, liegen uns doch die 3D Aufgaben sehr gut.
Alle Ballon rückten für den Start so weit wie möglch östlich des Flughafens, um die Ziele noch gut zu erwischen. So waren die Ballone beim Start dicht beieinander. Die Ziele konnten nur noch hoch erreicht werden. Als wir beim ersten Ziel sanken um eine 2D Wertung zu bekommen, trieb es uns ca. 250 m weg. Das Zweite Ziel konnten wir dafür besser anfahren. Wir hatten eine Ablage von 8m. Wir landeten gleich danach in einem Zuckerrohrfeld. Dies war gerodete aber nicht geräumt. Bei den weichen Strassen vom Regen waren wir besonders froh um unseren Pick Up mit 4 Rad Antribet. So ging das Fahren reibungslos. Wir hoffen weiter auf gute Resultate und noch mehr Fahrten mit herausfordernden Aufgaben.
Gut haben wir unser Teamfoto vor einigen Tagen bei schönem Wetter gemacht. Hier mit dem Shirts von Swiss Airline, einer unser Sponsoren.

Donnerstagabend: Wegen Regen abgesagt 24.07.14

Nach dem Ausschlafen genossen wir das Frühstück in unserem Hotel. Es windete noch sehr stark. Kurz nach 10.00 Uhr kam eine SMS, dass das Briefing am Nachmittag ebenfalls abgesagt ist. So gingen wir Tontauben Schiessen in der Nähe, mit allen Schweizer Teams. Sie hatten extra für uns aufgemacht. Zwei brasilianische Schützen zeigten uns, wie mit der Schrotflinte auf Teller geschossen wird. Einer nach dem andern durfte es ausprobieren. Mit den guten Anweisungen der Schützen, wagten es auch die Frauen. Einige trafen gut, die anderen nicht. Der Morgen zeigte, dass wir Zeberlis mit dem Ballonfahren die richtige Sportart ausüben.

Nachdem der Wind nachgelassen hatte, began es am Mittag heftig an zu regene bis in den Abend hinein. Wir sind gespannt auf morgen früh, ob eine Fahrt möglich sein wird.

Donnerstagmorgen: Fahrt abgesagt

Bereits heute beim Nachtessen kam die Nachricht, dass die morgige Fahrt gestrichen ist. So konnten wir etwas länger sitzen bleiben und die Geburtstagsfeier von Léon André geniessen. An dieser WM kommt ein Geburtstag nach dem andern.

Die Zwischenresultate sind nun bekannt: 

Wir sind auf dem dritten Rang hinter dem brasilianischen Team Lima und den Japanern Fujita. Dafür ist das Schweizer Team Blaser wieder nach vorne gerückt auf Platz fünf. Wir können also noch Fahrten gebrauchen, um wieder ganz nach vorne zu kommen.

Mittwochabend: erneut zu viel Wind 23.07.14

Um 12.30 uhr kam keine SMS, somit fand das Briefing statt. Noch bevor wir im Hoel losfuhren, waren die Aufgaben für heute Abend online. Ein Fly On (ein Ziel auf 2500f oder höher, dass selbst deklariert werden musste.) und eine Wal der Wahl Aufgabe zwischen vier Zielen. Es windete immer noch stark, als wir zum Briefing fuhren. Es gab erneut einen Start vom Flughafen. Laut Meterologe sollte eine Fahrt heute Abend möglich sein. Morgen Donnerstag sieht immer noch schlecht aus.

Wir stehen auf dem Flugfeld und warten. Der Wind wird manchmal Ruhiger und dann aber wieder sehr unruhig. Immer wieder gibt es starke Böen. Um 16.45 Uhr wird die schwarze Flagge gehisst. Die Fahrt ist abgesagt. Schade, hat der Wind nicht nachgelassen. Auf jedenfall war es die Richtige Entscheidung von der Wettkampfleitung; uns bei diesem Wetter nicht starten zu lassen.

Mittwochmorgen: zu viel Wind 23.07.14

Schon als wir gestern vom tollen Geburtstagsessen von Köbi zurück ins Hotel fuhren, windete es. Als wir heute morgen aufstanden, noch mehr. Gespannt, ob der Wind nachlassen würde, für eine Fahrt, fuhren wir ans Briefing. Wichtig ist eine ruhigere, konstante, unterste Schicht, für das sichere Starten und Landen. Die Resultate fehlen auch jetzt noch, von dem letzten zwei Aufgaben. Möchte es die Wettkampfleitung spannend machen? oder haben Die Scorer andere Probleme?

Am Briefing liegen keine Aufgabenblätter auf dem Tisch. Die Fahrt wird wegen zuviel Wind abgesagt. Es hat Böen bis 80 km. Ob es heute Abend ein Briefing gibt, wird bis 12.30 Uhr bekannt gegeben. Ab Mitternacht wird es Schauer geben. Am Donnerstag wird es deshalb kaum eine Fahrt geben. Am Freitagmorgen könnte dann der Nebel und Wolken das Problem sein. Am Freitagabend sollte es gehen.

Das bedeutet es bleibt Zeit einige Ausflüge in dieser tollen Gegend zu machen. Die Resultate sind noch nicht online, da die Resultate nochmals überprüft werden müssen. Wie immer, wenn Mathijs Wettbewerbsleiter ist, Kommt es zu fatalen Fehlern bei der Auswertung. Es wird nochmals neu gerechnet. Wir sind gespannt, was herauskommt.

6. Fahrt Dienstagabend 22.07.14

Die Resultate der ersten vier Aufgaben vom Morgen waren heute Nachmittag bereits online. Die fünfte Aufgabe fehlte noch. Wir waren in Führung vor dem Team Schneider. Die Abstände sind grösser geworden. Die anderen Schweizer sind bedauerlicherweise nach hinten gerückt. Wir schätzen die gute Zusammenarbeit mit den Teams sehr.

Es war sehr warm heute Nachmittag. Es windete noch stark, weshalb es erneut einen Start auf dem Flughafen gab. Es wurde nur eine Aufgabe gestellt, eine Fuchsjagd. Wir warteten auf dem Startplatz eine Stunde bis der Fuchsballon Startete. Fünf Minuten später kam die Grüne Flagge am Fahnenmast und alle Fentilatoren starteten. Wir waren bei den ersten die den Ballon aufgestellt hatten. Starteten dann aber mit den letzten Ballonen, aus strategischen Gründen. Urs und Köbi verfolgten den Fuchsballon. Leider war schon gleich beim Start eine Böe, die uns in die falsche Richtung trug. Eine zeitlang fuhren wir wierder genau Kurs Richtung Fuchs. Doch Leider erwischen wir durch die termischen Winde kurz vor dem Ziel weider eine 90Grad links drehung und fuhren satte 500m am Ziel vorbei.Wir sind wir froh, dass es nur eine Aufgabe war.

Wir hoffen auf noch einige Fahrten. Der starke Wind wird schon morgen früh das Problem sein.

5. Fahrt Dienstagmorgen 22.07.14

Heute Morgen wurden fünf Aufgaben gestellt. Zuerst ein Fly In, als zweite und dritte Aufgabe ein vorgegebenes Ziel, dann eine Qual der Wahl Aufgabe zwischen zwei Zielen und zum Schluss einen Landrun (Dreiecksfläche) . Gegeben war ein Kreis, den man auf einer Nordkoordinate hin und her bewegen konnte. Letzter Zeitpunkt für eine Deklaration war dann die Überfahrt der 1km nördlich davon liegenden Koordinate. Es galt darin zwei Schenkel zu fahren, die eine möglichst grosse Dreiecksfläche ergeben.

Wir starteten auf unserem Startplatz von gestern rund 500m weiter östlich. Heute war der Startplatz nicht mehr mit Nebel bedeckt. Während der Fahrt hatten wir einmal eine Geschwindigkeit von 56 km in der Luft. So war es am Boden gut, dass wir so viele Bodenteams waren, um rechtzeitig an den Zielen zu sein. Beim ersten Ziel mussten wir hoch markern, da ein Ballon im Weg war. Trotzdem schafften wir eine Ablage von ca. 14m. Auch heute waren alle markerabwürde Gravity, das Heisst, dass man den marker nicht werfen darf! Beim zweiten Ziel kamen wir noch besser heran ca. 1m. Beim Dritten Ziel fuhren wir ca. 200m vorbei und beim letzten Kreuz fuhren  wir ganz knapp an der MMA vorbei bei ca. 120m. Mit dem Dreieck sind wir sehr zufrieden. Was wir von den anderen Teams gehört haben, sind wir mit diesen Resultaten weiterhin gut vorne dabei. Wir sind gespannt. Infolge anderer Windrichtnugen als in den letzten Tagen, lernten wir heute einmal eine andere Landschaft kennen, zwischen drei Seen, bzw. Tümpeln. Dort landeten wir auch gleich an einer Strasse. Wir sind deutlich früher im Hotel zurück  als die letzten zwei Tage und freuen uns über eine etwas längere Ruhepause bis es heute Nachmittag wieder weiter geht.

70. Jahre Köbi Zeberli 22.07.14

Unglaublich, aber wahr. Köbi Zeberli, treuer Nachfahrer von Stefan, leidenschaftlicher Modellfliegerpilot und Gärtner, liebevoller Vater von vier Kindern und Grossvater von 3 Enkelkinder,  wird heute, am 22. Juli 2014, 70 Jahre alt. Wir geniessen es sehr Köbi, dass du zu unserem Team gehörst.

Resultate vom Montagabend

Nun sind auch die Resultate von heute Abend online. Wir sind noch dritte 90 Punkte hinter dem ersten Team Fujita und dem zweiten Österreichischen Team Stürzlinger. Nun sind alle viel näher zusammen. Die ersten 16 sind inerhalb von 700 Punkte. Es bleibt also spannend.

4. Fahrt Montagabend 21.07.14

Gerade sind die Resultate von heute Morgen herausgekommen. Wir waren auf Rang zwei, knapp hinter dem Japaner Fujita. Hinter uns lauern zwei Amerikaner und dann Uwe Schneider. Team Blaser ist auf Rang acht, Team Hugi fiel leider etwas zurück auf Rang 22. Doch nun zu heute Abend:

Das Wetter zeigte sich heute Nachmittag erneut von der schönsten Seite. Beim Startplatz war es so warm, dass sich das Team Vollgas mit Wasserpistolen bespritzte. Am Abend gibt es auch hier weniger verschiedene Windrichtungen und es wird rasch dunkel. Deshalb wurden auch heute nur zwei Aufgaben gestellt. Zwei Mal eine Qual der Wahl Aufgaben zwischen je zwei Zielen. Gestartet wurde wieder beim Flughafen, um die Zuschauer zu begeistern. Heute Montag waren es natürlich deutlich weniger als gestern. 

Auf dem Startplatz wurden wir noch mit Windmessungen von unserem Windmessteam Léon und Beat versorgt. Die Winde wurden ziemlich rasch langsamer, so dass bald klar war, dass man möglichst rasch die erste Aufgabe fahren musste, um die zweite noch lösen zu können. Beim ersten Ziel das wir wählten kamen wir leider nur knapp heran bei ca. 50m konnten wir markern. Beim zweiten kam niemand mehr heran. Wir kampften uns bis zum Ende der Wertungsperiode an das Ziel heran. Wir waren jedoch auch hier eher nicht bei den nächsten. So heisst es diese Fahrt hinter uns lassen und nach vorne schauen. Wir hoffen das Wetter wird gegen Mitte der Woche besser als angekündigt und es gibt noch viele Fahrten.

3. Fahrt Montagmorgen 21.07.14

Nach Gestern Abend waren wir auf der Rangliste auf Platz eins, gefolgt von Roman. Marc Blaser war auf dem 3. Rang. Die restlichen Schweizer etwas weiter hinten. Ein guter Start, toll. Nun gilt es, diese Leistung zu halten.

Im Briefing wurden fünf Aufgaben gestellt. Zuerst ein Fly In Ziel mit individuellem Startplatz, danach ein Minimum Distance Doppledrop (Der Radius von 100m wurde in vier Viertel geteilt. Es mussten zwei Marker in jeweils gegenüberliegende Viertel geworfen werden mit möglichst kleinem Abstand), als drittes ein vorgegebenes Ziel, als viertes eine Qual der Wahl Aufgabe zwischen zwei Zielen und zum Schluss eine Torte 3D Aufgabe. Die fünfte Aufgabe wurde leider gestrichten, da es einige zu gefährlich fanden, während der Fahrt zu deklarieren.

Wir starteten am selben Startplatz wie gestern. Bei der ersten Aufgabe erzielten wir eine Ablage von ca. 4m. Bei der Minimum Distanz konnten ebenfalls viele Team scoren. Wir rechnen mit einer guten Distanztanz von ca. 5m. Beim vorgegebenen Ziel war es schwieriger, da hatten wir ca. 40m. Bei der letzten Aufgabe stellten die Winde zum Korrigieren ganz ab. Wir probierten noch bis zur letzten Minute, konnten jedoch nur noch Loggern. Wir landeten in einem gerodeten Zuckerrohrfeld. Die Zuckerrohrfelder waren sehr eindürcklich heute morgen. Insgesamt lief es heute etwas weniger gut als gestern. Wir werden sehen, was auf der Zwischenrangliste herauskommen wird...

2. Fahrt Sonntag Abend 20.07.14

Heute Nachmittag hatte es noch bis zu 12h/km Wind als wir zum Briefing fuhren. Wie vermutet gab es einen Massenstart am Flughafen. Nicht unbedingt wegen dem Wetter, sondern vor allem wegen den Massen von Zuschauern, welche Das Spektakel natürlich sehen wolten. Da das Gelände eingezäunt ist, waren wir von den Zuschauern nicht erreichbar und gut abgeschirmt. Es gab zwei Aufgaben. Die erste war für uns neu, haben wir noch nie so gefahren. Es wurden zwei Kreise um den Startplatz gezogen mit dem Radius 1 km und 2km. Nun galt es vor dem Start anzugeben, in welcher Zeit man vom ersten Kreis bis zum letzten Kreis fährt. Die Differenz der tatsächlich gefahrenen Zeit zur geschätzten Zeit, ergibt dann das Resultat. Die zweite Aufgabe war ein Fly On. Eine Koordinate in der Luft musste während der Fahrt min. 2km entfernt deklariert werden. Die Höhe war vorgegeben. Dieses Ziel galt es dann möglichst nahe anzufahren. 

Kurz vor dem Start wurde heftig gerechnet und diskutiert, welche Zeit wohl am besten zu fahren ist. Wir entschieden uns für elf Minuten. Mit 11 Min 17 Sec. gelang uns dies recht gut. Das Fly On war etwas schwieriger. Die Winde wechselten Stark. Wir erreichten ca. 30m. Wir landeten auf einen Sportplatz am Rande der Stadt. Die Kinder waren gerade am Fussballspielen gewesen und umringten uns und löcherten uns mit Fragen, die wir meist nicht verstanden. Alle wollten ein Foto mit jemandem von uns haben, bzw. ein Foto von jemandem von uns, mit ihren Kindern. Die Freude war riesig. Wir fühlten uns etwas eingeengt und waren neben der Freude auch froh, als wir es schafften ins Auto zu steigen und uns zu verabschieden. Sie wollten uns fast nicht mehr gehen lassen.

1. Fahrt Sonntag Morgen 20.07.14

Voller Vorfreude standen wir heute kurz nach 5.00 Uhr auf, es war noch dunkel draussen. Beim einrichten vor dem Briefing verlief alles reibungslos. Um 6.00 Uhr wurde der Briefingraum geöffnet und wir bekamen unser Aufgabenblatt mit drei Aufgaben. Der Startplatz konnte selbst gewählt werden mind. 2km von allen Zielen entfernt. Erste Aufgabe war eine Qual der Wahl Aufgabe zwischen zwei Zielen. Zweite Aufgabe ein vorgegebenes Ziel auf dem Flughafen. Der Radius zum Marker abwerfern war jeweils 100m. Zum Schluss musste in einem Donat eine möglichst grosse Strecke gefahren werden. Der Mittelpunkt musste vor dem Start deklariert werden. 

Auf dem Acker, den wir als Startplatz wählten, starteten viele andere Ballone und alle Schweizer Teams. Wir liesen uns Zeit beim Aufstellen, einige Ballone gingen voraus und Urs und Köbi waren bei unserem Start bereits am ersten Ziel. Langsam lichtete sich der Bodennebel an unserem Startplatz immer mehr. Wir konnten beim ersten Ziel bei ca. 50 m markern. Nicht alle kamen an dieses Ziel heran. Beim zweiten Ziel konnte man gut korrigieren mit dem verschiedenen vorhandenen Windrichtungen. Wir kamen auch auf ca. 50 m heran. Leider war uns ein Ballon im Weg, so dass wir uns nicht neher kämpfen konnten. Mit dem Donatresultat sind wir zufrieden. Wir hatten ca. 13 km. Es war eine tolle Fahrt heute morgen mit diesem Wetter und den Winden. Bei den ersten beiden Aufgaben werden wir wahrscheinlich auch im ersten drittel dabei sein. Wir landeten direkt hinter unserem Hotel in einer der für Bauten erschlossenen Wiesen. Rasch hatten wir zusammengepackt und waren die ersten beim Gas-Tanken. Jetzt gibt es kurz etwas schlaf, denn um 13.30 Uhr gehts bereits wieder weiter mit der Nationalteamsitzung; anschliessend findet dann auch die erste Abendfahrt statt.