1. Platz Österreichische Staatsmeisterschaft 2013

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Samstag 17.08.13 Abendfahrt
Mittlerweile ist auch die letzte Fahrt geschafft. Als abschliessende Herausforderung galt es, ein FlyIn und eine HWZ zu fahren. Wie meistens am Abend waren die Winde wiedermal extrem unbeständig. Wir können zwar relativ ruhig an die Sache gehen, weil wir bereits über 1000 Punkte Vorsprung haben. Aber natürlich wollten wir zum Abschluss nochmal alles zeigen was wir können. Die Wahl des Startplatzes war sehr schwierig weil der Wind ständig drehte. Deshalb hielten wir die Distanz zum Ziel so klein wie möglich und hofften das der vorhandene Wind reicht bis zum ersten Ziel. Tatsächlich schaffen wir es in die MMA des FlyIn`s und bekommen dafür eigentlich schon genug Punkte, so dass wir die letzte Aufgabe grundsätzlich nicht mehr hätten fahren müssen. Dies ist jedoch nicht unsere Art und so kommt es das wir bei der letzten Aufgabe dem HWZ des Wettkampfs unseren sechsten 1000er schaffen.
Die Schlussrangliste sieht aus Schweizer Sicht fantastisch aus! An der Spitze der 28 Teilnehmer prangen gleich zwei Schweizerkreuze! Roman Hugi schafft es direkt hinter uns auf den zweiten Platz. Mindestens so beeindruckend ist die Leistung von Nicole Vogel, sie hat im Vergleich mit der Konkurrenz erst sehr wenig Wettkampferfahrung. Sie schafft es auf den hervorragenden 9. Platz und lässt somit den grössten Teil des Teilnehmerfeldes hinter sich. Nur durch eine perfekte Zusammenarbeit und Harmonie der drei Schweizer Teams konnte jeder so super Abschliessen.
Nach dieser gelungenen „Hauptprobe“ freuen wir uns auf die Europameisterschaft in drei Wochen in Polen und hoffen auf einen ebenso erfolgreichen Anlass aus Schweizer Sicht.

 

Samstag 17.08.13 Morgenfahrt

Fünf Aufgaben sind gestellt, der Wettbewerbsleiter setzt auf schnelle Winde Richtung N/NW. Zuerst sollen 3 Zielkreuze angefahren werden (FlyIn, 2x JDG) und danach wie am Morgen zuvor einen vom Piloten gesetzen Dounut sowie ein FlyOn.

Stefan erkennt sofort das man sich Heute mit dem Start beeilen muss weil er den Distanzen, welche in der Wertungsperiode zurückgelegt werden muss, nicht traut. Wir starten als Erste und fahren direkt auf das FlyIn zu. Durch Korrekturen, um genau über das Zielkreuz zu fahren, verlieren wir etwas Zeit. Stefan`s Ahnung vorwärts zu machen soll sich schon bald auszahlen. Kurze Zeit nach dem ersten Ziel stellen sich die Winde in Richtung der folgenden Aufgaben praktisch ein. Mit nur noch wenigen Stundenkilometern kämpfen sich die Ballone voran. Dadurch geht viel Zeit verloren und die Winde drehen immer mehr in die entgegengesetzten Himmelsrichtungen. 45 Minuten vor Ende der Wertungsperiode entscheidet sich Stefan direkt beide Loggermarker für die beiden JDG- zu geben und konzentriert sich auf das FlyOn Ziel,  welches er in Windrichtung setzt und ein gutes Resulat erzielt. Die Dounut- Aufgabe war zuvor schon klar das wir diese nicht mehr erreichen würden ohne Einbussen in den anderen Aufgaben zu haben, dies sollte jedoch nicht allzu schlimm sein da nur sehr wenige Piloten überhaupt in die Wertungszone des "Dounuts" gekommen sind. Es steht nun noch eine Abendfahrt aus, wo wir nochmals Alles daran geben gute Resultate zu erzielen.

Freitag 16.08.13 Abendfahrt / Night Glow

Nach der gesamthaft sehr erfolgreichen Morgenfahrt stehen wir nun mit gutem Abstand auf dem ersten Zwischenrang. Jedoch ist es noch nicht Zeit sich auf diesem Punktepolster auszuruhen. Beim Abendbriefing kommt auch schon die nächste Hürde. Jeder Pilot muss die Abendfahrt solo, sprich ohne Copiloten, bestreiten und erschwert kommt dazu, dass es die bis anhin schnellsten Winde am Boden gibt. Als weitere Herausforderung kommt dazu das bei den beiden gestellten Aufgaben (PDG und FLYON) das Ziel jeweils weit vorher deklariert werden muss. Stefan bereitet sich vor dem Start gut vor und bestimmt schon am Boden die beide Ziele, mit der Option das zweite in der Luft dann nochmals umzudeklarieren. Das vor dem Start selbstgewählte PDG- Ziel erreichet unser Pilot als Bester des ganzen Feldes und somit kommt es, das wir bereits den vierten 1000er auf unserem Punktekonto haben. Beim zweiten Ziel, dem FlyIn, entschied Stefan das vordeklarierte Ziel zu behalten und konnte dieses mit einer 3dimensionalen Distanz von 50Metern erreichen und somit zufriedenstellend abschliessen.
Direkt nach der Abendfahrt machten wir uns gleich wieder bereit für den nächsten Einsatz. Das Nightglow welches eine gute Stunde dauerte lockte überraschend viele Besucher nach Waidhofen. Auch dies war ein sehr schönes Erlebniss zusammen mit 15 anderen Ballonen im Takt zur Musik den Nachthimmel zu erleuchten. Nach überwinden eines kleinen durch die vielen Besucher ausgelösten Verkehrscaos und erneuten Betanken unserer Gasflaschen, machen wir uns auf den Weg in unsere Ferienwohnung. Wo wir nun nach einem kleinen Imbiss und erfreulichem Tagesrückblick, voller Spannung auf die letzten zwei Fahrten, ins Bett gehen.

 

Freitag 16.08.13 Morgenfahrt
Perfekte Wetterbedingungen prägen auch den heutigen Morgen. Gestellt sind 5 Aufgaben (FIN / HWZ / JDG / PDD-Dounut / FON). Die Winde wehen heute aus Ost bis Südost. Möglicherweise soll man ganz hoch, so wie am Boden gegen Süden fahren können. Wir starten als erste Schweizer und nähern uns rasch dem 1. (FlyIn) Goal. Leider ist es zu dieser Zeit fast unmöglich nach links zu kommen. Alle Ballone vor uns sind noch wesentlich mehr rechts. Kurze Zeit nach unserer dreht der Wind ganz am Boden nach links, so dass wir mit 36Metern Ablage ziemlich genau im Mittelfeld liegen. Die Quahl der Wahl (HWZ) so wie (JDG) lösen wir hervorragend. Beim PDD Donat musste der Pilot den Mittelpunkt auf der Griedlinie 1400 deklarieren. Auch dort erreichen wir eine ansehnlich Distanz von 8.92km. Dafür hatten wir für die letzte Aufgabe nur noch 14 Minuten Zeit und somit nur einen Versuch. Mit rund 80 Metern dürfte diese Wertung nicht so gut sein.


Donnerstag 15.08.13 Abendfahrt

Mittlerweile sind die Resultate der Morgenfahrt herausgekommen, wir konnten unseren zweiten Platz halten und den Abstand nach ganz Vorne, auf ein Minimum verkürzen. Jedoch sind noch lange nicht alle Aufgaben gefahren. Für die Abendfahrt ist für uns schon am Briefing klar, das es sehr schwierig sein wird die erste Aufgaben zu lösen. Gestellt ist nämlich eine "kürzeste Distanz zweier Marker" und danach gleich noch eine 3D Aufgabe "Maximum Distanz in einer vorgegeben Zone". Durch die am Abend bisher sehr schwierigen Winde war es auch heute eine "Glückssache" um genug nahe an das Zielkreuz zu gelangen um dann auch noch die zwei Marker ins richtige Feld zu werfen. Den Meisten, uns inbegriffen, war dieses Glück nicht vergönnt. Somit konnten wir uns sofort auf die zweite Aufgabe konzentrieren und hoffen dort auf ein gutes Ergebniss.

 

Donnerstag 15.08.13 Morgenfahrt

Um 04:35Uhr klingelte der Wecker, nach einer relativ kurzen Nacht machten wir uns für das Morgenbriefing um 05:30Uhr bereit. Gestellt waren 4 Aufgaben, als erstes ein Fly In anschliessend ein vorgegebenes Ziel sowie eine Qual der Wahl aus zwei Zielen. Auf allen drei Zielen musste ein Marker per fallenlassen gesetzt werden. Durch den gut gewählten Startplatz können zwei der drei Ziele gut gemarkert werden, jedeglich beim Zweiten müssen wir einige Meter einbüssen. Als letzte Aufgabe gilt es mit den schwachen Winden noch ein möglichst grosses Dreieck zu fahren. Durch eine vermeintlich gut gewählte Taktik können wir hoffentlich auch bei dieser Aufgabe einige Punkte holen. Wir sind nun gespannt auf die Zwischenresultate und hoffen das es am Abend eine Fahrt mit einigermassen konstanten Winden gibt.

 

Mittwoch 14.08.13 Check In, Generalbriefing und erste Fahrt

Heute findet bereits die erste Abendfahrt statt. Bis es soweit ist gibt es jedoch noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen. Nach reichhaltigem Frühstück in unserer Ferienwohnung geht es als Erstes zum Check In im Wettkampfzentrum. Sobald dies getan ist kümmern wir uns um das Vorbereiten des Autos  und Ballonmaterials, sowie noch letzte ungereimtheiten in der Technik werden beseitigt.

 

Wie geplant fand um 16:00 Uhr das Generalbriefing statt, nach kurzer Pause um 17:30Uhr ging es bereits ans erste Taskbriefing. Gestellt sind zwei Aufgaben zuerst ein von der Wettkampfleitung Vorgegebenes Ziel und dannach ein Fly On, wobei von drei vorhandenen Zielen eines deklariert werden musste. Gestartet wird auf dem CLP1 dem gemeinsamen Startplatz am Rande der Stadt. Wir starten, sowie auch viele Andere Teams, erst gegen Ende der Startperiode da die Winde noch sehr variabel sind. Es gibt schlussentlich eine sehr kurze Fahrt von knapp 20 Minuten und 2 Resulate die wir eher mittelmässig einschätzen. Wir freuen uns auf die Morgenfahrten, es gibt bestimmt noch Luft nach oben...

 

Dienstag 13.08.13 Anreise und Einrichten
Es ist 07:00Uhr, das ganze Team findet sich beim verabredeten Treffpunkt bei Stefan in Andwil ein. In kürzester Zeit sind sämtliche Gepäckstücke in Anhänger und Auto verstaut. Als Erstes galt es jedoch die gut 600km Fahrdistanz zu meistern. Die ersten 2.5Stunden verlaufen reibungslos und staufrei. Auf einem kleinen Rastplatz wollen wir eine kurze Pause einlegen und ein Fahrerwechsel vornehmen. Der Zufall will es das auf genau jenem Parkplatz schon ein Ballonteam steht, es handelt sich um das Team um Pilot Roman Hugi. Nach erfreuter Begrüssung und der Verabredung zum gemeinsamen Abendessen, setzten wir die Fahrt weiter fort. Der restliche Anfahrtsweg verlief weiterhin weitestgehend staufrei und soweit einwandfrei.

 

Unsere Unterkunft für die nächsten 5 Tage ist eine schöne grosse Ferienwohnung ca. 5 Autominuten vom Wettbewerbszentrum entfernt. Schnell ist die Zimmereinteilung erfolgt und alles wohnlich eingerichtet. Der restliche Nachmittag wurde dazu genutzt um die Technik zu testen und Einkäufe zu tätigen. Somit war es auch schnell Abend und wir trafen uns wie besprochen mit dem schweizer Team Hugi, um den Tag bei einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen.

 

Österreichische Staatsmeisterschaft 2013

Es soll als Training für die Europameisterschaft, welche im September in Polen stattfindet gelten. Wir fahren am Dienstag 13.8. früh morgens los und rechnen damit, dass wir um etwa 15.00 Uhr in Waldhofen an der Thaya sein werden. Die Veranstaltung ist vielversprechend; nicht nur vom Wetter sondern auch vom Teilnehmerfeld und der Wettbewerbsleitung. Mathijs de Bruijn ist hier als auch bei der EM in gut 3 Wochen erfahrener Wettbewerbsleiter.

Wir werden während der Meisterschaft ein kleines Tagebuch führen. Kommen Sie also täglich vorbei und lesen Sie, was wir zu berichten haben! In unserem Team sind neben mir als Pilot dabei: Simon Zeberli, Jakob Zeberli, Lea Natter- Zeberli sowie Urs Frauchiger

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